Präzision beginnt beim Spannen – Warum Werkstückaufnahme entscheidend ist

In der Präzisionsbearbeitung liegt der Fokus oft auf Maschine, Schneidmittel und Schnittparametern. Ein entscheidender Faktor wird dabei jedoch häufig unterschätzt: die Werkstückaufnahme. Dabei beginnt echte Präzision nicht erst am Sägeband, sondern bereits beim sicheren und materialgerechten Spannen des Werkstücks.

 

Warum falsches Spannen Präzision verhindert

Besonders bei sensiblen Materialien wie optischem Glas, Graphit, technischer Keramik oder Verbundwerkstoffen kann eine ungeeignete Werkstückspannung gravierende Folgen haben. Zu hohe Spannkräfte erzeugen innere Spannungen, die zu Rissen, Ausbrüchen oder Maßabweichungen führen. Eine unzureichende Fixierung wiederum begünstigt Vibrationen und Mikrobewegungen während des Schnitts – mit negativen Auswirkungen auf Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit.

 

Werkstückaufnahme als Teil des Prozesses

Eine präzise Werkstückaufnahme ist kein Zubehör, sondern ein integraler Bestandteil des gesamten Schneidprozesses. DRAMET betrachtet Spanntechnik deshalb immer im Zusammenspiel mit Maschine, Sägeband und Prozessparametern. Ziel ist es, das Werkstück sicher zu fixieren, ohne es mechanisch zu belasten oder zu verformen.

 

Spezielle Spannlösungen für anspruchsvolle Materialien

Je nach Material, Geometrie und Anwendung entwickelt DRAMET individuelle Spannkonzepte. Dazu zählen formschlüssige Aufnahmen für empfindliche Glasgeometrien, flächige Spannsysteme zur gleichmäßigen Kraftverteilung sowie speziell angepasste Vorrichtungen für unregelmäßige oder filigrane Bauteile.

In Kombination mit T-Nut-Tischen, fein justierbaren Spannmitteln und optionalen Sonderaufnahmen entstehen Lösungen, die reproduzierbare Schnitte auch bei schwierigen Werkstücken ermöglichen.

 

Stabil spannen – Prozesssicherheit erhöhen

Eine stabile Werkstückaufnahme wirkt sich direkt auf die Prozesssicherheit aus. Geringere Vibrationen, gleichmäßiger Schnittdruck und konstante Schnittbedingungen reduzieren Ausschuss und Werkzeugverschleiß. Besonders bei automatisierten oder NC-gesteuerten Prozessen ist eine reproduzierbare Spannposition entscheidend, um gleichbleibende Ergebnisse über viele Zyklen hinweg zu gewährleisten.

 

Von der Standardlösung zur Sonderkonstruktion

Während viele Anwendungen mit modularen Spannsystemen abgedeckt werden können, erfordern andere maßgeschneiderte Lösungen. Im DRAMET-Sondermaschinenbau werden Spannvorrichtungen exakt auf Werkstück und Prozess abgestimmt – von der ersten Idee über die Konstruktion bis zur Integration in die Maschine. So entstehen Lösungen, die nicht nur präzise, sondern auch langlebig und praxisgerecht sind.

 

Fazit

Präzision beginnt beim Spannen. Wer die Werkstückaufnahme als festen Bestandteil des Bearbeitungsprozesses versteht, reduziert Ausschuss, erhöht die Prozessstabilität und erzielt bessere Schnittergebnisse. DRAMET bietet nicht nur präzise Schneidtechnik, sondern auch durchdachte Spannlösungen – für reproduzierbare Qualität von der ersten Fixierung bis zum letzten Schnitt.

 

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung zu optimalen Spannlösungen für Ihre Anwendung.

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